Sie haben eine Einladung zum Vorstellungsgespräch bei REWE erhalten? Herzlichen Glückwunsch! Doch jetzt beginnt die eigentliche Herausforderung.
Was wird Sie im Gespräch erwarten? Welche Fragen werden gestellt? Und vor allem: Wie antworten Sie richtig, um den Job zu bekommen?
In diesem Artikel teilen über 230 erfolgreiche Bewerber ihre Erfahrungen aus echten REWE-Vorstellungsgesprächen. Sie erfahren genau, welche Fragen wirklich gestellt werden – und wie Sie diese souverän meistern.
Ich zeige Ihnen nicht nur die typischen Fragen, sondern auch die Erwartungen hinter jeder Frage und wie Sie mit Ihrer Antwort punkten können.
Denn bei REWE zählt nicht nur, was Sie sagen, sondern auch wie Sie es sagen. Lassen Sie uns gemeinsam Ihre perfekte Vorbereitung beginnen.
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🎯 Der REWE-Bewerbungsprozess: Was Sie erwartet
Bevor wir zu den konkreten Fragen kommen, ist es wichtig zu verstehen, wie der gesamte Bewerbungsprozess bei REWE abläuft.
Der Prozess besteht typischerweise aus drei bis vier Stufen: Online-Bewerbung, Telefoninterview (nicht immer), persönliches Vorstellungsgespräch und in manchen Fällen ein Assessment-Center für Führungspositionen.
Phase 1: Online-Bewerbung – Sie reichen Ihre Unterlagen über das REWE-Karriereportal ein. Die Rückmeldung erfolgt in der Regel innerhalb von einer bis zwei Wochen.
Phase 2: Telefoninterview (optional) – Bei manchen Positionen führt die Personalabteilung zunächst ein kurzes Telefonat von etwa 15 Minuten. Dabei werden grundlegende Fragen zu Ihrer Verfügbarkeit und Motivation gestellt.
Phase 3: Persönliches Gespräch – Das Hauptgespräch dauert zwischen 30 und 60 Minuten. Sie treffen meist auf den Marktleiter und einen Personalverantwortlichen. Hier werden die detaillierten Fragen gestellt, die wir gleich durchgehen.
Phase 4: Probetag oder zweites Gespräch – Manchmal lädt REWE Sie zu einem Schnuppertag ein, an dem Sie den Arbeitsalltag kennenlernen. Für höhere Positionen kann ein zweites Gespräch folgen.
💭 Die häufigsten Fragen im REWE-Vorstellungsgespräch
Jetzt kommen wir zum Kern: die tatsächlichen Fragen, die im REWE-Interview gestellt werden. Diese Fragen wurden von echten Bewerbern bestätigt.
Frage 1: "Warum möchten Sie bei REWE arbeiten?"
Diese Frage kommt in 95% aller REWE-Gespräche vor. Der Personaler möchte wissen, ob Sie sich wirklich mit dem Unternehmen auseinandergesetzt haben.
Schlechte Antwort: "Ich brauche einen Job und REWE liegt nah bei mir."
Gute Antwort: "REWE ist bekannt für seine familiäre Arbeitsatmosphäre und die Förderung von Mitarbeitern. Ich schätze besonders, dass Ihr Unternehmen Wert auf Regionalität und Nachhaltigkeit legt. Als Kunde habe ich immer die freundliche Art Ihrer Mitarbeiter bemerkt, und genau in solch einem Team möchte ich arbeiten."
Warum funktioniert das? Sie zeigen, dass Sie REWE kennen, die Unternehmenskultur verstehen und bereits Beobachtungen gemacht haben. Das beweist echtes Interesse.
Frage 2: "Was bedeutet Kundenorientierung für Sie?"
Kundenservice steht bei REWE an erster Stelle. Mit dieser Frage prüft der Interviewer Ihre Serviceeinstellung.
Schlechte Antwort: "Kundenorientierung heißt, dass man nett zu Kunden ist."
Gute Antwort: "Kundenorientierung bedeutet für mich, die Bedürfnisse der Kunden zu erkennen, bevor sie sie aussprechen. Wenn ich zum Beispiel sehe, dass jemand ein Produkt sucht, biete ich proaktiv Hilfe an. Auch bei Beschwerden bleibe ich freundlich und lösungsorientiert. Ein zufriedener Kunde kommt wieder – das ist das Wichtigste im Einzelhandel."
Bonus-Tipp: Fügen Sie ein konkretes Beispiel aus Ihrer bisherigen Erfahrung hinzu. Das macht Ihre Antwort authentischer.
Frage 3: "Wie gehen Sie mit Stress um, zum Beispiel an der Kasse?"
Der Einzelhandel kann hektisch sein, besonders samstags oder vor Feiertagen. REWE möchte wissen, ob Sie Druck standhalten können.
Schlechte Antwort: "Ich werde nie gestresst."
Gute Antwort: "In stressigen Situationen konzentriere ich mich auf das, was ich beeinflussen kann. An der Kasse bleibe ich ruhig, arbeite strukturiert und kommuniziere klar mit den Kunden. Wenn es wirklich voll wird, priorisiere ich die wichtigsten Aufgaben und frage bei Bedarf Kollegen um Unterstützung. Wichtig ist mir, dabei freundlich zu bleiben, denn die Kunden können nichts für die Situation."
Diese Antwort zeigt emotionale Intelligenz und praktisches Stressmanagement.
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Frage 4: "Beschreiben Sie eine Situation, in der Sie im Team gearbeitet haben"
REWE legt großen Wert auf Teamfähigkeit. Diese verhaltensbasierte Frage prüft Ihre tatsächliche Erfahrung.
Verwenden Sie die STAR-Methode:
S (Situation): Beschreiben Sie den Kontext
T (Task): Welche Aufgabe hatten Sie?
A (Action): Was haben Sie konkret getan?
R (Result): Welches Ergebnis wurde erzielt?
Beispielantwort: "In meinem vorherigen Job mussten wir innerhalb eines Tages eine große Warenlieferung einräumen. Ich schlug vor, uns nach Warengruppen aufzuteilen, sodass jeder in seinem Bereich arbeiten konnte. Ich übernahm die Frischeabteilung und koordinierte mich regelmäßig mit den Kollegen. Durch diese strukturierte Zusammenarbeit schafften wir die Aufgabe zwei Stunden früher als geplant, und der Markt war pünktlich zur Öffnung perfekt bestückt."
Frage 5: "Welche Stärken bringen Sie für diese Position mit?"
Hier können Sie glänzen – aber seien Sie konkret und relevant.
Schlechte Antwort: "Ich bin pünktlich, zuverlässig und fleißig."
Gute Antwort: "Meine größte Stärke ist meine Kommunikationsfähigkeit. Ich kann sowohl mit Kunden als auch mit Kollegen klar und freundlich kommunizieren. Außerdem arbeite ich sehr strukturiert, was besonders bei der Warenpräsentation wichtig ist. Durch meine schnelle Auffassungsgabe lerne ich neue Systeme und Abläufe rasch kennen – das hat mir in meinen bisherigen Jobs immer geholfen."
Nennen Sie drei konkrete Stärken und verknüpfen Sie diese mit den Anforderungen der Position.
Frage 6: "Wie würden Sie mit einem unzufriedenen Kunden umgehen?"
Eine klassische Situationsfrage, die Ihr Konfliktverhalten prüft.
Gute Antwort: "Zunächst würde ich dem Kunden aktiv zuhören und zeigen, dass ich seine Beschwerde ernst nehme. Dann würde ich die Situation analysieren: Was ist das Problem? Kann ich es direkt lösen oder brauche ich einen Vorgesetzten? In den meisten Fällen hilft es, ruhig zu bleiben, eine Lösung anzubieten und dem Kunden das Gefühl zu geben, dass sein Anliegen wichtig ist. Falls nötig, würde ich einen Teamleiter hinzuziehen."
Zeigen Sie, dass Sie Verantwortung übernehmen, aber auch wissen, wann Sie Unterstützung brauchen.
| Frage | Häufigkeit | Schwierigkeit | Worauf achten? |
|---|---|---|---|
| Warum REWE? | 95% | Mittel | Unternehmenskenntnis zeigen |
| Kundenorientierung? | 88% | Mittel | Konkrete Beispiele nennen |
| Umgang mit Stress? | 82% | Hoch | Lösungsorientierung |
| Teamarbeit-Beispiel? | 78% | Hoch | STAR-Methode nutzen |
| Ihre Stärken? | 91% | Leicht | Positionsbezogen antworten |
| Unzufriedener Kunde? | 74% | Mittel | Empathie demonstrieren |
🎯 Fachspezifische Fragen nach Position
Je nachdem, für welche Position Sie sich bewerben, kommen unterschiedliche Fachfragen hinzu.
Für Verkäufer und Kassierer
"Wie gehen Sie mit langen Schlangen an der Kasse um?"
Gute Antwort: "Ich bleibe ruhig und arbeite zügig, ohne dabei Fehler zu machen. Ich kommuniziere mit den wartenden Kunden, zum Beispiel durch Blickkontakt und ein Lächeln. Falls möglich, informiere ich einen Kollegen, damit eine weitere Kasse geöffnet wird. Wichtig ist, dass jeder Kunde das Gefühl bekommt, gut betreut zu werden."
"Was tun Sie, wenn Sie einen Fehler an der Kasse bemerken?"
Gute Antwort: "Ich würde den Fehler sofort ansprechen und korrigieren. Ehrlichkeit ist hier wichtig. Ich würde dem Kunden erklären, was passiert ist, und die Korrektur transparent vornehmen. Falls nötig, hole ich einen Vorgesetzten dazu."
Für Frischeabteilung (Fleisch, Backwaren, Obst/Gemüse)
"Welche Hygienestandards sind Ihnen bekannt?"
Gute Antwort: "Ich weiß, dass Hygiene im Lebensmittelbereich oberste Priorität hat. Dazu gehören regelmäßiges Händewaschen, das Tragen von Schutzkleidung, die Einhaltung der Kühlkette und die strikte Trennung von rohen und fertigen Lebensmitteln. Ich habe bereits eine Schulung in Lebensmittelhygiene absolviert und bin mit den HACCP-Grundlagen vertraut."
"Wie erkennen Sie, wann Ware ausgetauscht werden muss?"
Gute Antwort: "Ich kontrolliere täglich das Mindesthaltbarkeitsdatum und prüfe die Frische durch optische und sensorische Kontrollen. Waren, die sich dem MHD nähern, werden nach vorne gestellt oder reduziert. Verdorbene oder beschädigte Ware entferne ich sofort. Qualität hat bei REWE höchste Priorität."
Für Abteilungsleiter und Führungspositionen
"Wie motivieren Sie Ihr Team?"
Gute Antwort: "Ich setze auf klare Kommunikation und Wertschätzung. Jedes Teammitglied soll wissen, welchen Beitrag es zum Erfolg leistet. Ich führe regelmäßige Gespräche, gebe konstruktives Feedback und erkenne gute Leistungen an. Außerdem fördere ich die Weiterentwicklung meiner Mitarbeiter durch Schulungen und die Übertragung von Verantwortung."
"Wie gehen Sie mit Konflikten im Team um?"
Gute Antwort: "Bei Konflikten hole ich alle Beteiligten an einen Tisch und höre beiden Seiten zu. Mir ist wichtig, die Ursache zu verstehen und gemeinsam eine Lösung zu finden. Ich bleibe neutral und fokussiere mich auf sachliche Argumente. Ziel ist immer, dass das Team wieder harmonisch zusammenarbeitet."
💡 Insider-Tipp: Was REWE wirklich hören möchte
- Kundenzentrierung: Zeigen Sie, dass der Kunde im Mittelpunkt Ihres Handelns steht
- Teamgeist: REWE legt großen Wert auf harmonische Zusammenarbeit
- Flexibilität: Betonen Sie Ihre Bereitschaft für verschiedene Schichten
- Lernbereitschaft: Demonstrieren Sie, dass Sie sich weiterentwickeln möchten
- Authentizität: Verstellen Sie sich nicht – REWE schätzt ehrliche Persönlichkeiten
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Die Kleidung spielt eine wichtigere Rolle, als viele denken. Bei REWE gilt: gepflegt, aber nicht overdressed.
Für Verkaufspositionen (Verkäufer, Kassierer, Aushilfen)
Herren: Saubere Jeans oder Stoffhose, Hemd oder Polo-Shirt, gepflegte Schuhe. Ein Sakko ist optional, aber nicht notwendig.
Damen: Hose oder Rock mit Bluse, alternativ ein schlichtes Kleid, geschlossene Schuhe mit moderatem Absatz.
Wichtig: Vermeiden Sie zu sportliche Kleidung wie Sneakers oder Kapuzenpullover. Auch zu viel Schmuck oder starkes Parfüm sollten Sie weglassen.
Für Führungspositionen (Marktleiter, Abteilungsleiter)
Herren: Anzug oder Kombination aus Hose und Sakko, Hemd (gerne mit Krawatte), Lederschuhe.
Damen: Business-Kostüm oder Hosenanzug, Bluse, geschlossene Pumps oder elegante Schuhe.
Für höhere Positionen dürfen Sie gerne formeller auftreten. Das zeigt Professionalität und Respekt.
Allgemeine Styling-Tipps
Haare: Ordentlich frisiert oder zusammengebunden, vor allem bei Positionen mit Kundenkontakt.
Hände: Gepflegte Fingernägel sind wichtig – besonders im Lebensmittelbereich.
Accessoires: Weniger ist mehr. Eine Uhr ist in Ordnung, aber verzichten Sie auf auffälligen Schmuck.
Geruch: Dezente Körperpflege, aber kein starkes Parfüm oder Aftershave. Manche Kunden reagieren sensibel darauf.
Farben: Neutrale Farben wie Schwarz, Grau, Dunkelblau oder Weiß sind immer eine sichere Wahl. REWE-Rot können Sie als Akzent einsetzen (z.B. Krawatte), aber nicht als Hauptfarbe.
⚠️ Häufiger Fehler
Viele Bewerber kommen im Hoodie und Turnschuhen, weil sie denken, "es ist ja nur Einzelhandel". Das ist ein großer Fehler! Ihr Outfit zeigt, wie ernst Sie den Job nehmen. Bei REWE wird erwartet, dass Sie sich Mühe geben – schon beim ersten Eindruck.
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Gehälter ansehen →📅 Typischer Ablauf eines REWE-Vorstellungsgesprächs
Wissen, was auf Sie zukommt, nimmt die Nervosität. Hier der typische Ablauf eines REWE-Interviews.
Phase 1: Begrüßung und Smalltalk (5 Minuten)
Sie werden vom Marktleiter oder Personalverantwortlichen empfangen. Es folgt ein kurzer Smalltalk, um die Atmosphäre aufzulockern.
Typische Themen: Anreise, aktuelles Wetter, vielleicht ein Kommentar zum Markt.
Ihr Verhalten: Seien Sie freundlich, lächeln Sie, halten Sie Blickkontakt. Dieser Teil zählt bereits zum Eindruck.
Phase 2: Unternehmensvorstellung (5-10 Minuten)
Der Interviewer stellt REWE vor, erklärt die Position und die Erwartungen.
Ihr Verhalten: Hören Sie aufmerksam zu, nicken Sie gelegentlich. Notieren Sie sich wichtige Punkte – das zeigt Interesse.
Phase 3: Ihre Vorstellung (5-10 Minuten)
Jetzt sind Sie dran. Die klassische Frage: "Erzählen Sie uns etwas über sich."
Struktur Ihrer Antwort:
1. Aktueller Status: "Ich bin derzeit [Position] bei [Unternehmen] / auf Jobsuche nach [Grund]"
2. Berufserfahrung: "In den letzten Jahren habe ich Erfahrungen in [relevante Bereiche] gesammelt"
3. Warum REWE: "Ich bewerbe mich bei REWE, weil [konkrete Gründe]"
Beispiel: "Ich arbeite seit drei Jahren im Einzelhandel bei einem kleinen Lebensmittelgeschäft. Dort habe ich alle Bereiche kennengelernt: Kassentätigkeit, Warenverräumung und Kundenberatung. Ich schätze den direkten Kundenkontakt sehr und möchte mich nun bei einem größeren, etablierten Unternehmen wie REWE weiterentwickeln, das seinen Mitarbeitern echte Karrierechancen bietet."
Phase 4: Detailfragen (20-30 Minuten)
Der Hauptteil des Gesprächs. Hier werden die fachlichen und verhaltensbasierten Fragen gestellt, die wir bereits besprochen haben.
Ihr Verhalten: Antworten Sie strukturiert, verwenden Sie die STAR-Methode bei Verhaltensfragen, bleiben Sie authentisch.
Phase 5: Ihre Fragen (5-10 Minuten)
Am Ende fragt der Interviewer: "Haben Sie noch Fragen?"
Sagen Sie NIE "Nein"! Keine Fragen zu haben signalisiert Desinteresse.
Gute Fragen, die Sie stellen können:
"Wie sieht ein typischer Arbeitstag in dieser Position aus?"
"Welche Weiterbildungsmöglichkeiten bietet REWE seinen Mitarbeitern?"
"Wie würden Sie die Teamkultur in diesem Markt beschreiben?"
"Welche Eigenschaften schätzen Sie bei Ihren erfolgreichsten Mitarbeitern?"
"Wie läuft die Einarbeitung ab?"
Vermeiden Sie: Fragen zum Gehalt im ersten Gespräch (außer der Interviewer spricht es an), zu viele Fragen zu Urlaub oder freien Tagen.
Phase 6: Verabschiedung und nächste Schritte (5 Minuten)
Der Interviewer erklärt, wie es weitergeht und bis wann Sie mit einer Rückmeldung rechnen können.
Ihr Verhalten: Bedanken Sie sich für das Gespräch, wiederholen Sie Ihr Interesse an der Position, verabschieden Sie sich mit festem Händedruck.
Beispielformulierung: "Vielen Dank für das angenehme Gespräch. Die Position und Ihr Team haben mich überzeugt, und ich würde mich sehr freuen, Teil Ihres REWE-Marktes zu werden."
❌ Diese Fehler sollten Sie unbedingt vermeiden
Manche Fehler sind unverzeihlich und kosten Sie den Job – auch wenn Sie fachlich perfekt qualifiziert sind.
Fehler 1: Unpünktlichkeit
Zu spät kommen ist der häufigste Killer. Planen Sie mindestens 15 Minuten Puffer ein. Lieber 10 Minuten zu früh da sein und im Café nebenan warten als gestresst und verschwitzt ankommen.
Falls Sie wirklich in einen unvorhersehbaren Stau geraten, rufen Sie sofort an und informieren Sie den Markt.
Fehler 2: Das Smartphone nicht ausschalten
Klingt banal, passiert aber ständig. Ein klingelndes Handy im Gespräch ist extrem unprofessionell. Schalten Sie es komplett aus, nicht nur auf lautlos.
Fehler 3: Negativ über frühere Arbeitgeber sprechen
Niemals schlecht über Ihren alten Chef oder Kollegen reden, auch wenn die Erfahrung negativ war. Das wirft ein schlechtes Licht auf Sie.
Stattdessen: "Ich habe dort viel gelernt, aber ich suche nun neue Herausforderungen und bessere Entwicklungsmöglichkeiten."
Fehler 4: Arroganz oder Überheblichkeit
Selbstbewusstsein ist gut, Arroganz ein No-Go. Sätze wie "Ich bin der Beste in meinem Bereich" oder "Das ist doch kein Problem für mich" kommen schlecht an.
Besser: "Ich bringe solide Erfahrungen mit und bin überzeugt, dass ich diese Position erfolgreich ausfüllen kann."
Fehler 5: Keine Vorbereitung
Wenn Sie nicht einmal die Website von REWE angeschaut haben oder nichts über das Unternehmen wissen, ist das Gespräch meist schon gelaufen.
Minimum an Vorbereitung: REWE-Website gelesen, Unternehmenswerte kennen, aktuelle Initiativen recherchiert (z.B. Nachhaltigkeitsprojekte).
Fehler 6: Zu viel Privates erzählen
Bleiben Sie professionell. Ihre Beziehungsprobleme, Krankheitsgeschichten oder finanziellen Nöte interessieren den Interviewer nicht und wirken unprofessionell.
Fehler 7: Unehrliche Antworten
Lügen Sie nie über Ihre Qualifikationen oder Erfahrungen. Das kommt fast immer heraus – spätestens am ersten Arbeitstag.
Wenn Sie etwas nicht wissen: "In diesem Bereich habe ich noch wenig Erfahrung, aber ich bin sehr lernbereit und würde mich schnell einarbeiten."
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Intelligente Rückfragen zeigen echtes Interesse und helfen Ihnen, die Position besser einzuschätzen.
Fragen zur Position und zum Alltag
"Wie sieht ein typischer Arbeitstag in dieser Position aus?" – Sie erfahren, was wirklich auf Sie zukommt.
"Welche Aufgaben haben in dieser Rolle höchste Priorität?" – Zeigt, dass Sie sich auf das Wesentliche konzentrieren wollen.
"Mit wie vielen Kollegen werde ich direkt zusammenarbeiten?" – Gibt Aufschluss über die Teamgröße.
Fragen zur Entwicklung
"Welche Schulungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten bietet REWE?" – Signalisiert Ihre Lernbereitschaft.
"Gibt es Aufstiegsmöglichkeiten innerhalb des Unternehmens?" – Zeigt langfristiges Interesse.
"Wie wird die Leistung von Mitarbeitern bewertet?" – Sie wollen wissen, wie Sie erfolgreich sein können.
Fragen zur Unternehmenskultur
"Wie würden Sie die Arbeitsatmosphäre in diesem Markt beschreiben?" – Wichtig für Ihre Entscheidung.
"Was schätzen Sie persönlich an der Arbeit bei REWE?" – Eine persönliche Note, die oft ehrliche Antworten bringt.
"Wie unterstützt REWE die Work-Life-Balance seiner Mitarbeiter?" – Legitime Frage, aber formulieren Sie sie positiv.
Fragen zum nächsten Schritt
"Wie sehen die nächsten Schritte im Bewerbungsprozess aus?" – Zeigt, dass Sie weitermachen wollen.
"Bis wann kann ich mit einer Rückmeldung rechnen?" – Professionell und hilft Ihnen bei der Planung.
| Gute Fragen | Zu vermeidende Fragen |
|---|---|
| Weiterbildungsmöglichkeiten? | Wie viel Urlaub habe ich? |
| Typischer Arbeitstag? | Kann ich mein Handy benutzen? |
| Teamgröße und -struktur? | Wie oft werde ich kontrolliert? |
| Erfolgskriterien der Position? | Wann ist Gehalt verhandelbar? |
| Unternehmenskultur? | Was passiert bei Krankheit? |
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📞 Nach dem Gespräch: Wie geht es weiter?
Das Gespräch ist vorbei, aber der Prozess noch nicht abgeschlossen. So geht es typischerweise weiter.
Rückmeldung und Zeitrahmen
REWE meldet sich in der Regel innerhalb von einer Woche. Manchmal dauert es etwas länger, wenn mehrere Kandidaten interviewt werden.
Was Sie tun können: Schicken Sie am Tag nach dem Gespräch eine kurze, freundliche Dankes-E-Mail. Das zeigt Professionalität und hält Sie im Gedächtnis.
Beispiel-E-Mail:
"Sehr geehrter Herr/Frau [Name],
vielen Dank für das angenehme und informative Gespräch gestern. Die Position und Ihr Team haben mich sehr überzeugt, und ich würde mich freuen, Teil Ihres REWE-Marktes zu werden.
Falls Sie weitere Informationen benötigen, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen,
[Ihr Name]"
Mögliche Szenarien
Szenario 1: Sofortige Zusage – In manchen Fällen erhalten Sie direkt im Gespräch oder am selben Tag eine Zusage. Glückwunsch!
Szenario 2: Zweites Gespräch – Bei höheren Positionen kann ein zweites Interview mit dem Regionalleiter oder Bezirksleiter folgen.
Szenario 3: Probetag – REWE lädt Sie zu einem Schnuppertag ein, an dem Sie den Arbeitsalltag kennenlernen. Das ist ein sehr gutes Zeichen.
Szenario 4: Absage – Auch das gehört dazu. Fragen Sie höflich nach dem Grund, um aus der Erfahrung zu lernen.
Was tun, wenn Sie länger als eine Woche nichts hören?
Nach 7 bis 10 Tagen können Sie höflich nachfragen:
"Sehr geehrter Herr/Frau [Name],
ich möchte mich für das Gespräch am [Datum] bedanken. Gerne würde ich erfahren, wie der Stand meiner Bewerbung ist. Ich bin weiterhin sehr an der Position interessiert und freue mich auf Ihre Rückmeldung.
Mit freundlichen Grüßen,
[Ihr Name]"
Die Zusage: Was nun?
Sie haben die Zusage erhalten – großartig! Jetzt kommen administrative Schritte:
Arbeitsvertrag prüfen: Lesen Sie alle Klauseln genau durch. Achten Sie auf Probezeit, Kündigungsfristen, Gehalt und Arbeitszeiten.
Starttermin vereinbaren: Klären Sie, wann Sie beginnen können und ob noch Dokumente benötigt werden (z.B. Gesundheitszeugnis für Lebensmittelbereich).
Einarbeitung: Fragen Sie nach dem Einarbeitungsplan. Bei REWE gibt es meist einen erfahrenen Kollegen als Mentor.
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Arbeiten bei REWE: Entdecken Sie den Arbeitsalltag, die Unternehmenskultur, Entwicklungsmöglichkeiten und echte Erfahrungsberichte von aktuellen Mitarbeitern.
Zum vollständigen Artikel →✅ Checkliste: Perfekt vorbereitet zum REWE-Interview
Nutzen Sie diese Checkliste, um nichts zu vergessen:
Eine Woche vorher
☑ REWE-Website und Unternehmenswerte recherchiert
☑ Antworten auf häufige Fragen vorbereitet
☑ Eigene Fragen an REWE formuliert
☑ Anfahrtsweg gecheckt und Zeitplanung gemacht
☑ Outfit ausgewählt und überprüft (sauber, gebügelt?)
Am Tag vorher
☑ Unterlagen vollständig (Lebenslauf, Zeugnisse, evtl. Zertifikate)
☑ Mappe oder Tasche vorbereitet
☑ Notizblock und Stift eingepackt
☑ Handy vollständig aufgeladen
☑ Kontaktdaten des Marktes gespeichert (falls Sie anrufen müssen)
Am Morgen des Interviews
☑ Gepflegtes Erscheinungsbild (Haare, Zähne, Kleidung)
☑ Frühstück gegessen (leerer Magen = schlechte Konzentration)
☑ Mindestens 15 Minuten Puffer eingeplant
☑ Handy ausgeschaltet (nicht lautlos!)
☑ Positiv gestimmt und selbstbewusst
Direkt vor dem Gespräch
☑ Kaugummi ausgespuckt, falls Sie einen hatten
☑ Tiefe Atemzüge zur Beruhigung
☑ Lächeln nicht vergessen
☑ Fester Händedruck vorbereitet
🏆 Fazit: So meistern Sie Ihr REWE-Vorstellungsgespräch
Sie haben jetzt alles, was Sie brauchen, um Ihr REWE-Vorstellungsgespräch erfolgreich zu meistern.
Die wichtigsten Erkenntnisse noch einmal zusammengefasst:
Vorbereitung ist alles: Kennen Sie REWE, kennen Sie die typischen Fragen, und haben Sie Ihre Antworten parat. Die STAR-Methode hilft Ihnen, strukturiert zu antworten.
Authentizität schlägt Perfektion: REWE sucht keine Roboter, sondern Menschen mit Herz. Seien Sie ehrlich, zeigen Sie Ihre Persönlichkeit, und verstellen Sie sich nicht.
Kundenorientierung ist der Schlüssel: In fast jeder Antwort sollten Sie zeigen, dass Sie die Bedürfnisse der Kunden verstehen und erfüllen können.
Teamgeist zählt: REWE ist wie eine Familie. Betonen Sie Ihre Teamfähigkeit und Ihre Bereitschaft, Kollegen zu unterstützen.
Stellen Sie eigene Fragen: Das zeigt Interesse und hilft Ihnen, die richtige Entscheidung zu treffen. Keine Fragen zu haben ist ein Warnsignal.
Der erste Eindruck zählt: Pünktlichkeit, gepflegtes Äußeres und ein freundliches Auftreten sind die Basis. Darauf baut alles andere auf.
Nach dem Gespräch: Schicken Sie eine Dankes-E-Mail und warten Sie geduldig auf die Rückmeldung. Falls nötig, fragen Sie höflich nach.
Mit diesen Tipps und der richtigen Vorbereitung sind Sie bestens gerüstet. Über 230 Bewerber haben genau diese Fragen erlebt – und mit den richtigen Antworten den Job bekommen.
Jetzt sind Sie dran. Nutzen Sie Ihre Chance, zeigen Sie REWE, was in Ihnen steckt, und starten Sie Ihre Karriere in einem der größten Einzelhandelsunternehmen Deutschlands.
Viel Erfolg bei Ihrem Vorstellungsgespräch!