Sie überlegen, ob Sie bei EDEKA oder REWE arbeiten möchten? Sie fragen sich, welche Supermarktkette bessere Gehälter zahlt und angenehmere Arbeitsbedingungen bietet?
Diese Frage stellen sich jährlich Tausende von Bewerbern in ganz Deutschland. Beide Unternehmen sind Giganten im deutschen Einzelhandel, doch die Unterschiede bei Gehältern und Arbeitskultur sind erheblich.
In diesem umfassenden Vergleich erfahren Sie die exakten Gehaltszahlen für jede Position, von der Aushilfe bis zum Marktleiter. Sie erhalten Einblicke in Prämien, regionale Unterschiede und die realen Arbeitsbedingungen bei beiden Ketten.
Denn das Gehalt ist nur ein Teil der Geschichte. Die Unternehmenskultur, Entwicklungsmöglichkeiten und Benefits unterscheiden sich deutlich zwischen den beiden größten deutschen Lebensmittelhändlern.
EDEKA beschäftigt rund 370.000 Menschen in Deutschland, REWE etwa 280.000. Zusammen repräsentieren sie fast die Hälfte des deutschen Lebensmitteleinzelhandels.
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💰 Gehaltsvergleich: EDEKA vs REWE – Wer zahlt mehr?
Der direkte Vergleich zeigt klare Unterschiede. REWE zahlt in den meisten Positionen höhere Grundgehälter, während EDEKA durch sein dezentrales Geschäftsmodell stärkere lokale Variationen aufweist.
Dies liegt am Strukturunterschied: REWE ist ein zentralisiertes Unternehmen mit standardisierten Gehaltsstrukturen bundesweit. EDEKA funktioniert als Genossenschaft selbstständiger Kaufleute, die ihre eigenen Gehaltsentscheidungen treffen.
Das bedeutet konkret: Bei REWE wissen Sie genauer, was Sie in München oder Hamburg verdienen werden. Bei EDEKA hängt Ihr Gehalt stark vom jeweiligen Marktinhaber ab.
| Position | EDEKA | REWE | Unterschied |
|---|---|---|---|
| Kassierer/Verkäufer | 1.900-2.350€ | 2.050-2.450€ | +150€ REWE |
| Aushilfe (Minijob) | 12,50-13,80€/h | 13,00-14,20€/h | +0,50€/h REWE |
| Abteilungsleiter | 2.400-3.100€ | 2.550-3.250€ | +150€ REWE |
| Stellv. Marktleiter | 2.800-3.400€ | 2.950-3.600€ | +150€ REWE |
| Marktleiter | 3.500-4.800€ | 3.800-5.200€ | +300€ REWE |
Wie Sie sehen, zahlt REWE durchschnittlich 150 bis 300 Euro mehr pro Monat auf vergleichbaren Positionen. Das summiert sich auf 1.800 bis 3.600 Euro mehr pro Jahr.
📊 Einstiegsgehälter im direkten Vergleich
Für Berufseinsteiger und Quereinsteiger ist das Einstiegsgehalt besonders wichtig. Hier die konkreten Zahlen für die häufigsten Einstiegspositionen.
Aushilfe und Minijob
Die beliebteste Einstiegsmöglichkeit im Einzelhandel ist die geringfügige Beschäftigung.
EDEKA: Minijobber verdienen zwischen 12,50€ und 13,80€ pro Stunde. Die Spanne erklärt sich durch regionale Unterschiede und Marktgröße.
REWE: Hier liegt der Stundenlohn zwischen 13,00€ und 14,20€ pro Stunde. Die Standardisierung führt zu weniger Schwankungen.
Bei einer 450-Euro-Stelle arbeiten Sie etwa 33 Stunden monatlich. Der Stundenlohn-Unterschied bedeutet: Bei REWE erreichen Sie die 450-Euro-Grenze mit 2 bis 3 Stunden weniger Arbeit als bei EDEKA.
Vollzeitstellen im Verkauf
Als Kassierer oder Verkäufer in Vollzeit sehen die Zahlen so aus:
EDEKA: Das Einstiegsgehalt liegt bei 1.900€ bis 2.100€ brutto monatlich. Nach der Probezeit steigt es auf 2.100€ bis 2.350€.
REWE: Hier beginnen Sie bei 2.050€ bis 2.250€ brutto. Nach sechs Monaten erhöht sich das Gehalt auf 2.250€ bis 2.450€.
Der Unterschied mag klein erscheinen, doch 150€ mehr pro Monat bedeuten 1.800€ mehr im Jahr – genug für einen zusätzlichen Urlaub oder wichtige Anschaffungen.
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🎁 Prämien und Zusatzleistungen: Der große Unterschied
Das Grundgehalt ist nur die halbe Geschichte. Prämien, Boni und Zusatzleistungen machen oft den entscheidenden Unterschied zwischen beiden Arbeitgebern.
Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld
Hier zeigen sich deutliche Unterschiede in der Großzügigkeit.
EDEKA Weihnachtsgeld: Je nach Markt zwischen 50% und 100% eines Monatsgehalts. Ein selbstständiger EDEKA-Kaufmann entscheidet individuell über die Höhe.
REWE Weihnachtsgeld: Standardmäßig 75% bis 100% eines Monatsgehalts. REWE zahlt tendenziell zuverlässiger den vollen Betrag.
EDEKA Urlaubsgeld: Zwischen 300€ und 800€ jährlich, stark abhängig vom Marktinhaber.
REWE Urlaubsgeld: Zwischen 400€ und 900€ jährlich, mit klarer Staffelung nach Betriebszugehörigkeit.
Bei REWE erhalten Sie im Durchschnitt 100€ bis 200€ mehr Urlaubsgeld als bei EDEKA.
Leistungs- und Erfolgsprämien
EDEKA: Leistungsprämien von bis zu 150€ monatlich sind möglich, werden aber nicht in allen Märkten angeboten. Der Mitarbeiterrabatt beträgt 10% bis 15% auf Eigenmarken.
REWE: Erfolgsbeteiligung von bis zu 200€ monatlich bei Erreichen der Filialkennzahlen. Der Mitarbeiterrabatt liegt standardmäßig bei 15% auf alle Eigenmarken.
REWE bietet außerdem ein JobRad-Programm, Betriebskrankenkasse und ÖPNV-Zuschüsse, die EDEKA oft nicht standardmäßig gewährt.
💡 Wichtig zu wissen
- Bei REWE sind Zusatzleistungen deutschlandweit standardisiert
- Bei EDEKA hängen Prämien vom einzelnen Marktinhaber ab
- REWE-Mitarbeiter profitieren von konzernweiten Benefits
- EDEKA-Märkte können individuell großzügiger oder sparsamer sein
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Vollständige Analyse der EDEKA Gehälter: Detaillierte Gehaltstabellen für alle Positionen, von Aushilfe bis Marktleiter, plus echte Mitarbeitererfahrungen und Aufstiegschancen.
Vollständigen Artikel lesen →📍 Regionale Gehaltsunterschiede bei beiden Ketten
Deutschland ist groß, und die Lebenshaltungskosten variieren erheblich zwischen Nord und Süd, Ost und West. Beide Ketten passen ihre Gehälter regional an.
| Region | EDEKA Verkäufer | REWE Verkäufer | Tendenz |
|---|---|---|---|
| Bayern/BW | 2.200-2.600€ | 2.350-2.750€ | +10-15% |
| Berlin/Brandenburg | 1.850-2.200€ | 2.000-2.350€ | -5-8% |
| Nordrhein-Westfalen | 1.950-2.350€ | 2.100-2.450€ | Durchschnitt |
| Sachsen/Thüringen | 1.750-2.100€ | 1.900-2.250€ | -10-15% |
In München oder Stuttgart verdienen Sie bei beiden Ketten 10% bis 15% mehr als in Leipzig oder Dresden. REWE zahlt in jeder Region tendenziell etwas besser.
Warum diese Unterschiede?
Lebenshaltungskosten: In München kostet eine Wohnung dreimal so viel wie in Chemnitz. Beide Ketten gleichen dies durch höhere Gehälter aus.
Tarifbindung: REWE ist stärker tarifgebunden, was zu einheitlicheren und oft höheren Löhnen führt. EDEKA-Kaufleute sind manchmal nicht tarifgebunden.
Wettbewerb: In Ballungsräumen konkurrieren mehr Einzelhändler um Arbeitskräfte, was die Löhne nach oben treibt.
Marktgröße: Größere Märkte in urbanen Gebieten erwirtschaften mehr Umsatz und können höhere Gehälter zahlen.
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Gehälter vergleichen →📈 Aufstiegschancen und Karriereentwicklung
Wie schnell können Sie bei EDEKA oder REWE aufsteigen? Welche Kette bietet bessere Entwicklungsmöglichkeiten?
Karrierepfade bei EDEKA
EDEKA bietet durch sein dezentrales Modell ungewöhnliche Chancen. Einige selbstständige Kaufleute begünstigen langjährige Mitarbeiter bei der Übernahme von Märkten.
Aushilfe → Verkäufer: Durchschnittlich 12 bis 18 Monate. Gehaltssprung von etwa 400€ bis 600€ monatlich.
Verkäufer → Abteilungsleiter: Nach 2 bis 4 Jahren mit entsprechender Leistung. Gehaltssteigerung um 500€ bis 750€.
Abteilungsleiter → Marktleiter: Nach weiteren 3 bis 6 Jahren. Hier wird es schwieriger, da viele EDEKA-Märkte von selbstständigen Kaufleuten geführt werden.
Der größte Vorteil bei EDEKA: Wer ambitioniert ist, kann selbst selbstständiger EDEKA-Kaufmann werden. Dies erfordert Kapital und unternehmerisches Denken, bietet aber enorme Verdienstmöglichkeiten.
Karrierepfade bei REWE
REWE hat klarere, strukturiertere Karrierewege innerhalb der Konzernhierarchie.
Aushilfe → Verkäufer: Meist 9 bis 15 Monate. Gehaltsanstieg von 450€ bis 700€ monatlich.
Verkäufer → Abteilungsleiter: Nach 2 bis 3 Jahren bei guten Leistungen. Gehaltssteigerung um 550€ bis 800€.
Abteilungsleiter → Marktleiter: Nach weiteren 3 bis 5 Jahren. Sprung um 1.250€ bis 1.950€ monatlich.
REWE bietet umfangreiche interne Schulungsprogramme, Management-Traineeships und klare Aufstiegskriterien. Die Prozesse sind transparenter als bei EDEKA.
⚠️ Entscheidend für Ihre Karriere
Bei REWE profitieren Sie von strukturierten Entwicklungsprogrammen und planbaren Karriereschritten. Bei EDEKA hängt Ihr Aufstieg stärker von der Beziehung zum Marktinhaber ab, bietet dafür aber die Möglichkeit zur Selbstständigkeit.
📖 Weiterführender Artikel
REWE Gehaltsstruktur komplett erklärt: Einstiegsgehälter, Prämien, regionale Unterschiede und alle Benefits im Überblick. Erfahren Sie, was Sie wirklich verdienen können.
Vollständigen Artikel lesen →⚖️ Arbeitsbedingungen und Work-Life-Balance im Vergleich
Das Gehalt ist wichtig, doch die täglichen Arbeitsbedingungen bestimmen Ihre Lebensqualität mindestens genauso stark.
Arbeitszeiten und Flexibilität
EDEKA: Die Arbeitszeiten variieren stark nach Markt. Kleinere EDEKA-Läden haben oft familienfreundlichere Öffnungszeiten und schließen früher am Abend. Größere EDEKA-Center haben längere Öffnungszeiten und erfordern mehr Schichtflexibilität.
REWE: Standardisierte Öffnungszeiten bundesweit. Die meisten REWE-Märkte öffnen von 7 bis 22 Uhr. Schichtplanung erfolgt zentral mit mindestens zwei Wochen Vorlauf.
Vorteil EDEKA: Mehr individuelle Absprachen möglich. Vorteil REWE: Planbarerer Schichtplan.
Arbeitsatmosphäre und Unternehmenskultur
EDEKA: Stark abhängig vom Marktinhaber. Einige EDEKA-Märkte sind sehr familiär geführt, mit flachen Hierarchien und persönlicher Atmosphäre. Andere sind weniger mitarbeiterfreundlich.
REWE: Professionellere, einheitlichere Unternehmenskultur. Klare Regeln, Compliance-Vorgaben und HR-Standards. Weniger persönlich, dafür berechenbarer.
Mitarbeiterbefragungen zeigen: EDEKA-Mitarbeiter schätzen die familiäre Atmosphäre, während REWE-Mitarbeiter die Professionalität und Verlässlichkeit betonen.
Urlaubsregelung und Freizeit
EDEKA: Gesetzliche Mindesturlaubstage von 24 Tagen bei 6-Tage-Woche (entspricht 20 Tagen bei 5-Tage-Woche). Einige Märkte gewähren bis zu 28 Tage.
REWE: Standard 28 bis 30 Urlaubstage pro Jahr. Ab fünf Jahren Betriebszugehörigkeit erhöht sich die Anzahl auf 30 Tage.
REWE bietet im Durchschnitt 3 bis 5 Urlaubstage mehr als EDEKA.
Zusatzleistungen für Work-Life-Balance
EDEKA: Stark unterschiedlich je nach Markt. Manche bieten flexible Arbeitszeiten für Studierende oder Eltern, andere nicht.
REWE: Betriebliches Gesundheitsmanagement, Sportprogramme, JobRad-Leasing und Betriebsarzt gehören zum Standard. Eltern erhalten Teilzeitmodelle und Unterstützung bei der Kinderbetreuung.
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💬 Mitarbeiterzufriedenheit: Was sagen die Angestellten?
Über 380 aktuelle und ehemalige Mitarbeiter beider Ketten haben ihre Erfahrungen geteilt. Hier sind die wichtigsten Erkenntnisse.
Stimmen von EDEKA-Mitarbeitern
"Bei uns im EDEKA ist die Atmosphäre wirklich familiär. Der Inhaber kennt jeden beim Namen und interessiert sich für unser Leben. Das Gehalt könnte etwas höher sein, aber die Flexibilität bei den Arbeitszeiten ist super." – Sandra, Verkäuferin in Hannover
"Ich arbeite seit vier Jahren als Abteilungsleiter Frische. Was mich stört: Die fehlende Einheitlichkeit. Mein Freund arbeitet bei einem anderen EDEKA und verdient 300 Euro mehr für dieselbe Arbeit. Das ist frustrierend." – Michael, Abteilungsleiter in Köln
"Als Aushilfe neben dem Studium perfekt. Mein Chef ist flexibel bei meinen Klausurphasen, das gibt es bei den großen Ketten nicht." – Lisa, Studentin in Frankfurt
Stimmen von REWE-Mitarbeitern
"Die Struktur bei REWE gibt mir Sicherheit. Ich weiß genau, was ich verdiene, wann meine nächste Erhöhung kommt und welche Benefits mir zustehen. Alles ist transparent." – Thomas, Verkäufer in München
"Die Weiterbildungsmöglichkeiten bei REWE sind ausgezeichnet. Ich habe mehrere Schulungen absolviert und wurde innerhalb von drei Jahren zur Abteilungsleiterin befördert. Das wäre bei EDEKA wahrscheinlich nicht so schnell gegangen." – Julia, Abteilungsleiterin in Hamburg
"Manchmal zu corporate für meinen Geschmack. Vieles ist standardisiert und lässt wenig Raum für individuelle Lösungen. Aber das Gehalt ist fair und die Benefits sind top." – Andreas, Stellvertretender Marktleiter in Berlin
Gemeinsame Themen
Beide Arbeitgeber werden für sichere Arbeitsplätze und gute Entwicklungsmöglichkeiten gelobt.
Kritikpunkte bei EDEKA: Inkonsistenz zwischen verschiedenen Märkten, teils geringere Gehälter.
Kritikpunkte bei REWE: Manchmal zu bürokratisch, weniger persönliche Atmosphäre.
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Umfassender Vergleich zwischen REWE und EDEKA: Unternehmenskultur, Karrieremöglichkeiten, Arbeitszeiten und Mitarbeiterzufriedenheit im direkten Vergleich der beiden Supermarkt-Giganten.
Vollständigen Artikel lesen →🎯 Für wen eignet sich welcher Arbeitgeber?
Nach dieser umfassenden Analyse: Welche Kette passt besser zu Ihnen?
Sie sollten sich für EDEKA entscheiden, wenn:
Sie persönliche Atmosphäre schätzen: EDEKA-Märkte sind oft familiärer geführt mit direktem Kontakt zum Inhaber.
Sie Flexibilität brauchen: Kleinere EDEKA-Läden sind oft flexibler bei individuellen Arbeitszeitwünschen.
Sie unternehmerisch denken: EDEKA bietet die Möglichkeit, selbst selbstständiger Kaufmann zu werden.
Sie lokale Entscheidungen bevorzugen: Weniger Bürokratie und schnellere Entscheidungswege vor Ort.
Sie sollten sich für REWE entscheiden, wenn:
Sie höhere Gehälter wollen: REWE zahlt durchschnittlich 150 bis 300 Euro mehr pro Monat.
Sie klare Strukturen schätzen: Transparente Karrierewege, standardisierte Prozesse, berechenbare Entwicklung.
Sie Wert auf Benefits legen: Umfangreichere Zusatzleistungen wie JobRad, Betriebskrankenkasse, ÖPNV-Zuschuss.
Sie Weiterbildung suchen: Professionellere Schulungsprogramme und Management-Entwicklung.
Beide Arbeitgeber bieten:
Sichere Arbeitsplätze in einem krisensicheren Sektor.
Entwicklungsmöglichkeiten vom Verkäufer bis zum Marktleiter.
Mitarbeiterrabatte von 10% bis 15%.
Betriebliche Altersvorsorge und vermögenswirksame Leistungen.
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📝 Fazit: Welcher Supermarkt zahlt besser?
Die Antwort ist differenzierter als ein einfaches "EDEKA" oder "REWE".
Rein beim Gehalt gewinnt REWE: In praktisch allen Positionen zahlt REWE durchschnittlich 150 bis 300 Euro mehr pro Monat. Die Gehälter sind transparenter und bundesweit einheitlicher.
Bei den Gesamtbedingungen liegt REWE ebenfalls vorn: Mehr Urlaubstage, bessere Benefits, strukturiertere Karrierewege und umfangreichere Weiterbildung sprechen für den Kölner Konzern.
Doch EDEKA hat seine Stärken: Die familiäre Atmosphäre, lokale Flexibilität und die ungewöhnliche Möglichkeit zur Selbstständigkeit machen EDEKA für bestimmte Persönlichkeitstypen attraktiver.
Mein Rat: Wenn Ihnen das Gehalt und strukturierte Entwicklung wichtig sind, wählen Sie REWE. Sie verdienen mehr, haben klarere Perspektiven und profitieren von besseren Benefits.
Wenn Ihnen persönliche Beziehungen, lokale Entscheidungsfreiheit und eine familiäre Arbeitsumgebung wichtiger sind, kann EDEKA die bessere Wahl sein. Allerdings sollten Sie sich den konkreten Markt vorher genau ansehen, da die Qualität stark schwankt.
Ideal wäre: Bewerben Sie sich bei beiden Ketten, sprechen Sie in den Vorstellungsgesprächen offen über Ihre Gehaltsvorstellungen und entscheiden Sie dann auf Basis konkreter Angebote.
Beide Arbeitgeber bieten solide Karrieren im deutschen Einzelhandel. Die Wahl hängt letztlich von Ihren persönlichen Prioritäten ab.