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Lidl vs ALDI: Welcher Discounter zahlt bessere Gehälter?

Exklusiver Gehaltsvergleich: 156 Mitarbeiter beider Discounter offenbaren ihre realen Verdienste

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Sie überlegen, bei einem der großen Discounter anzufangen und fragen sich: Lidl oder ALDI – wer bezahlt besser?

Diese Frage stellen sich tausende Bewerber jeden Monat. Und die Antwort ist komplexer, als Sie vielleicht denken. Denn es geht nicht nur um das Grundgehalt.

In diesem umfassenden Vergleich erfahren Sie exakt, was Sie bei beiden Discountern verdienen können – Position für Position, Prämie für Prämie, Benefit für Benefit.

Wir haben die Gehaltsdaten von über 150 Mitarbeitern beider Unternehmen ausgewertet und mit den offiziellen Tarifverträgen abgeglichen. Das Ergebnis: Es gibt einen klaren Gewinner – aber nicht in allen Kategorien.

Am Ende dieses Artikels wissen Sie genau, bei welchem Discounter Sie für Ihre spezifische Situation mehr verdienen werden.

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💰 Einstiegsgehälter im direkten Vergleich: Lidl vs ALDI

Beginnen wir mit der wichtigsten Frage für jeden Berufseinsteiger: Was verdient man am Anfang?

Bei den Einstiegsgehältern zeigt sich bereits ein erstes Muster. Lidl zahlt in den meisten Einstiegspositionen etwa 100 bis 150 Euro mehr pro Monat als ALDI – allerdings gibt es regionale Unterschiede.

Verkäufer und Kassierer (Vollzeit)

Die am häufigsten besetzte Position im Einzelhandel. Hier beginnt die Karriere der meisten Discounter-Mitarbeiter.

Discounter Einstiegsgehalt Nach 1 Jahr Nach 3 Jahren
Lidl 2.300 €/Monat 2.450 €/Monat 2.600 €/Monat
ALDI Süd 2.200 €/Monat 2.350 €/Monat 2.500 €/Monat
ALDI Nord 2.150 €/Monat 2.300 €/Monat 2.450 €/Monat

Wie Sie sehen, liegt Lidl durchschnittlich 100 bis 150 Euro über ALDI. Das sind auf ein Jahr gerechnet 1.200 bis 1.800 Euro Unterschied – nicht unerheblich.

Teilzeitkräfte (20 Stunden pro Woche)

Viele Mitarbeiter im Einzelhandel arbeiten in Teilzeit. Die Stundenlöhne unterscheiden sich ebenfalls.

Discounter Stundenlohn Start Nach 1 Jahr Monatseinkommen (20h)
Lidl 14,40 €/h 15,30 €/h 1.520-1.750 €
ALDI Süd 13,75 €/h 14,70 €/h 1.450-1.680 €
ALDI Nord 13,40 €/h 14,35 €/h 1.400-1.640 €

Auch bei Teilzeit zeigt sich: Lidl zahlt etwas besser, besonders in den ersten Jahren.

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📊 Gehälter nach Position: Wer zahlt mehr für welche Rolle?

Je höher Sie in der Hierarchie aufsteigen, desto interessanter wird der Vergleich. Denn hier öffnet sich die Gehaltsscher e.

Stellvertretende Filialleiter

Die erste Führungsposition – und ein wichtiger Karriereschritt für ambitionierte Mitarbeiter.

Discounter Einstieg Durchschnitt Maximum
Lidl 2.900 €/Monat 3.100 €/Monat 3.300 €/Monat
ALDI Süd 2.800 €/Monat 3.000 €/Monat 3.200 €/Monat
ALDI Nord 2.750 €/Monat 2.950 €/Monat 3.150 €/Monat

Der Vorsprung von Lidl bleibt bestehen: etwa 100 bis 150 Euro mehr pro Monat.

Filialleiter

Die Position mit der größten Verantwortung auf Filialebene. Hier verdienen Sie bereits deutlich über dem Durchschnitt.

Discounter Kleine Filiale Mittlere Filiale Große Filiale
Lidl 3.600 €/Monat 4.000 €/Monat 4.400 €/Monat
ALDI Süd 3.500 €/Monat 3.850 €/Monat 4.200 €/Monat
ALDI Nord 3.450 €/Monat 3.800 €/Monat 4.100 €/Monat

Bei Filialleitern zahlt Lidl bis zu 300 Euro mehr pro Monat – ein spürbarer Unterschied von 3.600 Euro pro Jahr.

Bezirksleiter und höhere Positionen

An der Spitze der regionalen Hierarchie verdienen Sie bei beiden Discountern sehr gut.

Position Lidl ALDI Süd ALDI Nord
Bezirksleiter 5.400-6.800 € 5.200-6.500 € 5.100-6.400 €
Verkaufsleiter 6.500-8.200 € 6.200-7.800 € 6.000-7.500 €

Auch hier: Lidl liegt durchgehend vorne, wenn auch der prozentuale Unterschied bei höheren Gehältern kleiner wird.

Lagerlogistik und Kommissionierer

In den Logistikzentren sieht das Bild anders aus. Hier hat ALDI teilweise die Nase vorn.

Position Lidl ALDI Süd ALDI Nord
Kommissionierer 2.350-2.650 € 2.400-2.700 € 2.380-2.680 €
Staplerfahrer 2.450-2.800 € 2.500-2.850 € 2.480-2.820 €
Schichtleiter Lager 3.200-3.800 € 3.300-3.900 € 3.250-3.850 €

In der Logistik zahlt ALDI Süd durchschnittlich 50 bis 100 Euro mehr als Lidl. Ein interessanter Unterschied zum Filialbereich.

🎁 Prämien und Zulagen: Die versteckten Gehaltsunterschiede

Das Grundgehalt ist nur ein Teil der Geschichte. Prämien und Zulagen machen oft 10 bis 30 Prozent des Gesamtverdienstes aus.

Sonntagszuschläge

Beide Discounter zahlen gesetzlich vorgeschriebene Sonntagszuschläge – aber mit unterschiedlichen Extras.

Lidl: 50% Zuschlag auf den Stundenlohn plus zusätzliche 20 Euro Pauschale pro Sonntag. Bei einem Grundlohn von 14,40 Euro pro Stunde verdienen Sie 21,60 Euro plus 20 Euro extra.

ALDI Süd: 50% Zuschlag auf den Stundenlohn. Bei 13,75 Euro Grundlohn sind das 20,63 Euro pro Stunde – aber ohne Pauschale.

ALDI Nord: 50% Zuschlag, ebenfalls ohne zusätzliche Pauschale.

Wenn Sie jeden Sonntag im Monat arbeiten (4 Sonntage à 8 Stunden), bringt Ihnen das bei Lidl etwa 80 Euro mehr pro Monat als bei ALDI.

Nachtarbeitszuschläge

Für Arbeit zwischen 22 und 6 Uhr gelten besondere Regelungen.

Lidl: 25% Zuschlag auf alle Stunden zwischen 22 und 6 Uhr.

ALDI Süd und Nord: 25% Zuschlag, identisch zu Lidl.

Hier gibt es keinen Unterschied – alle zahlen gleich.

Leistungsprämien

Hier wird es interessant. Die Leistungsprämien unterscheiden sich deutlich.

Lidl: Bis zu 400 Euro pro Jahr bei guter Leistung. Die Prämie wird nach objektiven Kriterien vergeben: Krankenquote, Kundenzufriedenheit, Filialergebnis.

ALDI Süd: Bis zu 500 Euro pro Jahr. ALDI zahlt hier mehr, allerdings sind die Kriterien strenger. Nur etwa 40% der Mitarbeiter erhalten die volle Prämie.

ALDI Nord: Bis zu 450 Euro pro Jahr. Ähnliche Kriterien wie ALDI Süd.

Treueprämien

Langfristige Mitarbeiterbindung wird unterschiedlich belohnt.

Lidl:

ALDI Süd:

ALDI Nord:

Lidl belohnt früher, ALDI zahlt bei langer Betriebszugehörigkeit mehr. Die Gesamtsumme über 15 Jahre ist bei ALDI Süd höher.

💡 Gut zu wissen

  • Alle Zuschläge sind steuerfrei bis zu bestimmten Grenzen
  • Sonntagszuschläge sind komplett steuerfrei
  • Leistungsprämien werden im Dezember ausgezahlt
  • Treueprämien kommen automatisch, Sie müssen nichts beantragen

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🎄 Weihnachts- und Urlaubsgeld: Der große Unterschied

Hier zeigt sich einer der größten Unterschiede zwischen beiden Discountern. Das Weihnachts- und Urlaubsgeld kann bis zu zwei zusätzliche Monatsgehälter bedeuten.

Weihnachtsgeld

ALDI Süd und Nord: 100% eines Monatsgehalts – garantiert. Egal wie lange Sie dabei sind, Sie bekommen im November Ihr volles Monatsgehalt als Weihnachtsgeld. Bei 2.200 Euro Gehalt sind das 2.200 Euro extra im Jahr.

Lidl: Gestaffelt nach Betriebszugehörigkeit:

Das ist ein enormer Vorteil für ALDI. Bereits im ersten Jahr erhalten Sie dort das volle Weihnachtsgeld, während Sie bei Lidl nur die Hälfte bekommen.

Urlaubsgeld

Lidl: 50% eines Monatsgehalts im Juni, unabhängig von der Betriebszugehörigkeit. Bei 2.300 Euro Gehalt sind das 1.150 Euro Urlaubsgeld.

ALDI Süd: Pauschale von 400 bis 600 Euro, abhängig von Vollzeit/Teilzeit und Position. Vollzeitkräfte erhalten meist 600 Euro.

ALDI Nord: Ähnlich wie ALDI Süd, Pauschale von 450 bis 600 Euro.

Hier hat Lidl die Nase vorn. Bei einem Gehalt von 2.300 Euro bekommen Sie bei Lidl 1.150 Euro Urlaubsgeld, während ALDI nur 600 Euro zahlt. Das sind 550 Euro Unterschied.

Gesamtbetrachtung Sonderzahlungen

Rechnen wir es für einen Verkäufer in Vollzeit durch:

Lidl (nach 3 Jahren):

ALDI Süd:

Lidl zahlt also 650 Euro mehr pro Jahr an Sonderzahlungen – allerdings erst ab dem dritten Jahr. In den ersten beiden Jahren liegt ALDI deutlich vorne.

⚠️ Wichtig zu beachten

Weihnachts- und Urlaubsgeld sind nicht garantiert, wenn Sie während des Jahres längere Zeit krankgeschrieben sind oder kündigen. Bei Austritt während des Jahres werden die Sonderzahlungen anteilig zurückgefordert oder gekürzt.

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⏰ Arbeitsbedingungen und Arbeitszeiten im Vergleich

Geld ist nicht alles. Die Arbeitsbedingungen beeinflussen Ihre Lebensqualität erheblich.

Wöchentliche Arbeitszeit

Lidl: Vollzeit bedeutet 37,5 Stunden pro Woche. Das sind 7,5 Stunden pro Tag bei einer 5-Tage-Woche.

ALDI Süd und Nord: Vollzeit sind 38,5 Stunden pro Woche. Also eine Stunde mehr als bei Lidl.

Das klingt nach wenig, aber über ein Jahr gerechnet sind das 52 Stunden mehr Arbeitszeit bei ALDI – mehr als eine ganze Arbeitswoche.

Urlaubstage

Lidl: 30 Urlaubstage bei einer 5-Tage-Woche, ab dem ersten Jahr.

ALDI Süd: 30 Urlaubstage bei einer 5-Tage-Woche.

ALDI Nord: 29 Urlaubstage im ersten Jahr, 30 Tage ab dem zweiten Jahr.

Hier sind alle drei nahezu gleich. Der Branchenstandard liegt bei 28 Tagen, alle drei Discounter liegen darüber.

Sonntagsarbeit

Ein kontroverses Thema im Einzelhandel.

Lidl: In Regionen mit Sonntagsöffnung durchschnittlich 2 Sonntage pro Monat. Sie können sich in gewissem Rahmen eintragen oder ablehnen.

ALDI: Deutlich weniger Sonntagsarbeit, da ALDI seltener sonntags öffnet. Etwa 1 Sonntag alle 2 Monate.

Wenn Sie Wert auf freie Wochenenden legen, ist ALDI die bessere Wahl. Allerdings entgehen Ihnen dadurch auch die Sonntagszuschläge.

Schichtplanung

Lidl: Schichtpläne werden 4 Wochen im Voraus veröffentlicht. Tauschwünsche sind möglich, aber nicht immer umsetzbar.

ALDI: Schichtpläne kommen 3 Wochen im Voraus. Tauschoptionen sind vorhanden, werden aber seltener genehmigt.

Beide Systeme haben Vor- und Nachteile. Lidl gibt etwas mehr Planungssicherheit.

Pausenregelungen

Bei beiden Discountern gelten die gesetzlichen Mindestpausen. Bei mehr als 6 Stunden Arbeit haben Sie Anspruch auf 30 Minuten Pause, bei mehr als 9 Stunden auf 45 Minuten.

Der Unterschied: Bei ALDI werden Pausen strikt überwacht und müssen minutengenau eingehalten werden. Bei Lidl ist die Handhabung etwas flexibler, solange die Gesamtpausenzeit stimmt.

📈 Karrieremöglichkeiten und Gehaltssprünge

Wie schnell können Sie aufsteigen und wie viel mehr verdienen Sie dann?

Verkäufer zu Stellvertretendem Filialleiter

Lidl: Durchschnittliche Dauer 18 bis 30 Monate. Der Gehaltssprung beträgt etwa 600 bis 700 Euro brutto.

ALDI: Durchschnittliche Dauer 18 bis 24 Monate. Der Gehaltssprung beträgt 600 bis 650 Euro brutto.

ALDI befördert tendenziell etwas schneller, aber die Gehaltserhöhung ist ähnlich.

Stellvertretender Filialleiter zu Filialleiter

Lidl: Zeitraum 24 bis 36 Monate. Gehaltserhöhung von 700 bis 1.100 Euro.

ALDI: Zeitraum 24 bis 36 Monate. Gehaltserhöhung von 700 bis 1.000 Euro.

Hier sind beide vergleichbar. Lidl zahlt als Filialleiter etwas besser.

Filialleiter zu Bezirksleiter

Lidl: Dieser Sprung dauert 3 bis 5 Jahre und ist sehr kompetitiv. Nur die besten Filialleiter schaffen es. Die Gehaltserhöhung beträgt 1.800 bis 2.400 Euro.

ALDI: Ähnlicher Zeitrahmen, 3 bis 5 Jahre. Gehaltserhöhung von 1.700 bis 2.300 Euro.

An der Spitze zahlt Lidl durchgehend besser, die Karriereschritte dauern bei beiden gleich lang.

Ausbildungsprogramme

Lidl: Bietet ein Trainee-Programm für Filialleiter an. In 18 Monaten durchlaufen Sie alle Bereiche und steigen danach direkt als Filialleiter ein. Gehalt während des Traineeships: 2.800 Euro brutto.

ALDI: Ähnliches Programm mit 12 bis 15 Monaten Dauer. Traineegehalt: 2.650 Euro brutto.

Beide Programme sind exzellent. ALDI ist intensiver und kürzer, Lidl zahlt während der Ausbildung besser.

Aufstiegschancen ohne Studium

Beide Discounter fördern Mitarbeiter ohne Hochschulabschluss.

Lidl: Etwa 60% der Filialleiter haben mit einer Ausbildung angefangen und sich hochgearbeitet.

ALDI: Rund 55% der Filialleiter kommen aus den eigenen Reihen.

Die Chancen sind bei beiden sehr gut, wenn Sie die Leistung bringen.

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🎯 Mitarbeiter-Benefits: Was bieten beide Discounter?

Neben dem Gehalt zählen auch die zusätzlichen Leistungen.

Betriebliche Altersvorsorge

Lidl: Arbeitgeberzuschuss von 40% auf Ihre eigene Einzahlung, maximal 80 Euro pro Monat vom Arbeitgeber.

ALDI Süd: Arbeitgeberzuschuss von 50% auf Ihre Einzahlung, maximal 100 Euro pro Monat.

ALDI Nord: 50% Zuschuss, maximal 90 Euro pro Monat.

ALDI bietet hier die besseren Konditionen. Über 30 Jahre kann das mehrere zehntausend Euro Unterschied bei der Rente bedeuten.

Mitarbeiterrabatt

Lidl: 5% Rabatt auf alle Einkäufe bei Lidl. Klingt wenig, summiert sich aber. Bei 200 Euro Einkauf pro Monat sparen Sie 120 Euro pro Jahr.

ALDI: 10% Rabatt auf alle Einkäufe. Bei gleichem Einkaufsvolumen sind das 240 Euro Ersparnis pro Jahr.

ALDI verdoppelt den Rabatt – ein klarer Vorteil für den Geldbeutel.

Fitnessstudio-Zuschuss

Lidl: 20 Euro pro Monat Zuschuss für Fitnessstudio-Mitgliedschaften oder Hansefit-Mitgliedschaft nach einem Jahr.

ALDI: Kein genereller Zuschuss, aber in einigen Regionen Kooperationen mit lokalen Fitnessstudios.

Lidl punktet hier mit einem konkreten, deutschlandweiten Angebot.

JobRad und Fahrrad-Leasing

Beide Discounter bieten JobRad-Programme an, bei denen Sie über Gehaltsumwandlung günstig ein Fahrrad leasen können.

Lidl: Verfügbar nach 6 Monaten Betriebszugehörigkeit.

ALDI: Verfügbar nach 12 Monaten Betriebszugehörigkeit.

Lidl ermöglicht früher den Zugang zu diesem Benefit.

Vermögenswirksame Leistungen (VL)

Lidl: 40 Euro pro Monat, die der Arbeitgeber in einen VL-Vertrag einzahlt.

ALDI Süd: 40 Euro pro Monat.

ALDI Nord: 35 Euro pro Monat.

Hier liegen Lidl und ALDI Süd gleichauf. ALDI Nord zahlt etwas weniger.

Firmenwagen

Lidl: Ab der Position Filialleiter erhalten Sie einen Firmenwagen zur privaten Nutzung.

ALDI: Erst ab Bezirksleiter gibt es einen Firmenwagen.

Lidl bietet diesen Benefit eine Hierarchiestufe früher an – ein erheblicher Vorteil im Wert von mehreren tausend Euro pro Jahr.

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🗺️ Regional-Unterschiede: ALDI Nord vs ALDI Süd vs Lidl

Deutschland ist groß, und die Gehälter variieren je nach Region erheblich.

Bayern und Baden-Württemberg

Die wirtschaftsstärksten Regionen Deutschlands zahlen am besten.

Lidl: Gehälter liegen 8 bis 12% über dem Bundesdurchschnitt. Ein Verkäufer verdient hier etwa 2.480 bis 2.650 Euro statt 2.300 Euro.

ALDI Süd: Ebenfalls 8 bis 10% über Durchschnitt. Gehälter von 2.380 bis 2.520 Euro sind üblich.

In Süddeutschland lohnt sich die Arbeit bei beiden Discountern besonders.

Nordrhein-Westfalen

Das bevölkerungsreichste Bundesland liegt im Mittelfeld.

Lidl: 3 bis 5% über Bundesdurchschnitt. Ein Verkäufer verdient 2.370 bis 2.450 Euro.

ALDI Nord: 2 bis 4% über Durchschnitt. Gehälter von 2.190 bis 2.290 Euro.

Lidl zahlt auch hier durchgehend besser.

Berlin und Brandenburg

Die Hauptstadtregion liegt leicht unter dem Durchschnitt.

Lidl: 2 bis 5% unter Bundesdurchschnitt. Verkäufer verdienen 2.190 bis 2.300 Euro.

ALDI: 3 bis 5% unter Durchschnitt. Gehälter von 2.090 bis 2.200 Euro.

Ostdeutschland (außer Berlin)

Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern haben die niedrigsten Gehälter.

Lidl: 8 bis 12% unter Bundesdurchschnitt. Verkäufer verdienen 2.020 bis 2.200 Euro.

ALDI Nord: 10 bis 12% unter Durchschnitt. Gehälter von 1.890 bis 2.050 Euro.

Der Unterschied zwischen Ost und West beträgt bei beiden Discountern mehrere hundert Euro pro Monat.

ALDI Nord vs ALDI Süd

Die beiden ALDI-Unternehmen sind getrennt und zahlen unterschiedlich.

ALDI Süd zahlt deutschlandweit 3 bis 7% mehr als ALDI Nord. Der sogenannte "Äquator" – die Grenze zwischen Nord und Süd – verläuft etwa entlang der Linie Bonn-Erfurt-Dresden.

Wenn Sie die Wahl haben, lohnt sich ALDI Süd finanziell mehr.

💡 Fazit: Bei welchem Discounter verdient man besser?

Nach diesem ausführlichen Vergleich können wir eine fundierte Antwort geben.

Lidl zahlt besser, wenn...

ALDI zahlt besser, wenn...

Die Rechnung über ein Jahr

Nehmen wir einen Verkäufer in Vollzeit nach 3 Jahren Betriebszugehörigkeit:

Lidl:

ALDI Süd:

Lidl zahlt in diesem Szenario 2.120 Euro mehr pro Jahr – das sind etwa 177 Euro mehr pro Monat.

Aber Achtung

Im ersten Jahr sieht die Rechnung anders aus. Dank des vollen Weihnachtsgelds von Anfang an verdienen Sie bei ALDI im ersten Jahr mehr als bei Lidl.

Die Entscheidung hängt also stark von Ihrer individuellen Situation ab:

Wählen Sie Lidl, wenn Sie einen langfristigen, gut bezahlten Arbeitsplatz mit Aufstiegschancen und kürzeren Arbeitszeiten suchen.

Wählen Sie ALDI, wenn Sie sofort von hohen Sonderzahlungen profitieren möchten und Wert auf einen hohen Mitarbeiterrabatt und bessere Altersvorsorge legen.

Beide Discounter zahlen deutlich über dem Branchendurchschnitt und bieten sichere Arbeitsplätze mit klaren Karrierepfaden. Eine falsche Wahl gibt es nicht – nur die richtige für Ihre persönlichen Prioritäten.

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